Operative Schwerpunkte

HNO-Gemeinschaftspraxis Bielefeld bietet das gesamte Spektrum der Kopf-Hals-Chirurgie an.
Hierzu zählen Eingriffe an den Ohren, der inneren und äußeren Nase,die endonasale endoskopisch-mikroskopische Chirurgie der Nasennebenhöhlen, Eingriffe im Mund und Rachen, an Gesicht und Gesichtsschädel, am Kehlkopf, der Luft- und Speiseröhre, den Speicheldrüsen, an den Weichteilen des Halses und die Chirurgie zur Versorgung von kleinen und mittelschweren Unfällen (Traumatologie). Jährlich  werden in unserer Abteilung etwa 700 Eingriffe bei Erwachsenen und Kindern durchgeführt. Sämtliche Eingriffe werden ausnahmslos von ausgebildeten Fachärzten mit jahrzehntelanger Erfahrung durchgeführt. Modernste technische Ausstattungen sowie ein hochmotiviertes Team stehen den Operateuren dabei zur Seite. Je nach Art des Eingriffes werden die Operationen unter Vollnarkose, unter Teilnarkose oder unter alleiniger örtlicher Betäubung vorgenommenen. Ein Team von erfahrenen Anästhesisten gewährleistet, dass alle Eingriffe, auch bei Patienten mit hohem Operations- und Narkoserisiko, mit der notwendigen Sorgfalt durchgeführt werden können.

Für die postoperative Betreuung stehen neben einem besonderen Aufwachbereich eine Wach- und eine Intensivstation zur Verfügung, um auch in schwierigen Situationen für die Sicherheit unserer Patienten sorgen zu können.
Dementsprechend sind alle Möglichkeiten gegeben, Operationen sowohl vollstationär, als auch ambulant vorzunehmen.
Operationen können sowohl montags und dienstags und im Notfall auch an allen anderen Wochentagen durchgeführt werden.

Für Notfälle stehen wir selbstverständlich 24 Stunden am Tag, auch am Wochenende, zur Verfügung.

nach oben

Tympanoplastik

Verschiedene Formen der chronischen Mittelohrentzündung führen zur Zerstörung des Trommelfells, der Gehörknöchelkette oder weiterer wichtiger Strukturen des Ohres (Hör- und Gleichgewichtsorgan, Gesichtsnerv, Hirnhaut). Die Behandlung dieser Entzündungen besteht in der Behebung des Entzündungsherdes und dem Wiederaufbau des Trommelfells und bei Bedarf auch der Gehörknöchelkette (Tympanoplastik). In einigen Fällen wird eine teilweise Rekonstruktion des Gehörganges erforderlich.
Die Rekonstruktion des Trommelfells erfolgt in der Regel mit körpereigener Knorpel- oder Muskelhaut. Diese werden während des Eingriffs am operierten Ohr entnommen, ohne dass nach Ausheilung des Ohres kosmetisch sichtbare Veränderungen eintreten. Das Gewebe heilt vollständig in das Trommelfell ein und ersetzt den Defekt. Der Wiederaufbau der Gehörknöchelkette erfolgt heute mit modernen künstlichen Mittelohrprothesen. 
Im Falle eines Cholesteatoms (chronische epitympanale Otitis media, Knocheneiterung, "Knochenfraß") oder einer akuten Entzündung des Felsenbeins (akute Mastoiditis) kann es zu einer Ausbreitung der Entzündung in die Knochenzellen des Warzenfortsatzes kommen, so dass eine teilweise oder gar komplette Entfernung notwendig wird (Antrotomie, Mastoidektomie, Radikalhöhlenanlage).

nach oben